img9.gif

HomeUnsere TypeProfilWie alles begann...AnfrageFotoalbumVerzällFanartikelGästebuchLink

 

 

 

 

Wie alles begann....

Frank              

Das Gitarrenspiel hatte sich Frank nach und nach in zahlreichen Jugendzeltlagern mit der KJG-Selhof selber angeeignet. Mit nachgespielten Liedern von Mike Krüger oder den Bläck Fööss unterhielt er schon damals manchen Abend am Lagerfeuer. Im Alter von 15 Jahre betrat Frank erstmals bei der in Selhof ansässigen Karnevalsgesellschaft „Große Selhofer“ die karnevalistischen Bretter dieser Welt. Erste eigene Lieder wurden zu Gehör gebracht. Vorläufiger Höhepunkt war ein Auftritt auf der in den 70er Jahren noch üblichen Fremdensitzung unserer Stadt im Kurhaus...

Dann kam schon bald die Berufsausbildung und die karnevalistischen Aktivitäten wurden zunächst wieder eingestellt. Er spielte aber häufiger an Ostern.....

.

 Axel     

Axel wurde durch seinen Vater bereits früh in die Karnevalsgesellschaft „Halt Pol“ 1874 hinein gezogen. Sein Vater war langjähriger Geschäftsführer dieser Gesellschaft. Rasch fand Axel Spaß am karnevalistischen Treiben und als es dann darum ging eine Büttenrede zu schreiben, in der die lokale Politik aufs Korn genommen wurde, erklärte Axel spontan, dass er das auch könne. Zunächst voreilig vorgeprescht, entwickelte sich der „kritische Bürger“ rasch zu einer festen Größe bei den Karnevalssitzungen der „Halt Pöler“.

 Axel & Frank       

Axel und Frank kennen sich schon seit Kindesbeinen an. Sie wohnten sozusagen Tür auf Tür und sind sich quasi doch so gut wie nie begegnet.

Das hat sich im Herbst 1991 schlagartig geändert. Axel wusste davon, dass Frank auf der gleichen Haus-Einweihungsparty eingeladen ist wie er. Spontan rief er bei Frank an und fragte ihn, ob er nicht Lust habe, ein Liedchen für die Hauseinweihung einzustudieren, dass sich seit vielen Jahren in seiner Schublade befand. Gesagt, getan. Nach einigen Proben stand der erste gemeinsame Auftritt bevor. Es war ein voller Erfolg. Darauf sagte Axel, dass man doch auch etwas für den anstehenden Frühschoppen der KG Halt Pol vorbereiten könnte. Schnell steuerte Frank ein paar seiner „Jugendlieder“ bei und schon hatte man ein erstes Programm. Auch dieser Auftritt kam bombig an. So fasste man gemeinsam den Entschluß, im karnevalistischen Bereich etwas anzustellen. Aber was ? Büttenreden gibt es ja genug. Wir wollten daher etwas machen, was eine gewisse Marktlücke darstellt. Die Politik ! Der letzte große Redner im Kölner Karneval war in diesem Bereich „Der Mann von der blauen Partei“. In dieser Richtung wollten wir aktiv werden. Doch welchen Namen sollten wir uns geben ?

„Die 2 met dem F“ (Fander & Foppen)

        

In dieser Type traten wir dann 1992 (Outfit: orangekariertes Sakko mit blauer Nilpferdkrawatte – furchtbar !) bei der Sessionseröffnung des Festausschusses Bad Honnefer Karneval auf. Ein voller Erfolg. Dort wurden Gesellschaften aus Königswinter und Oberkassel auf uns aufmerksam und es kam zu einem ersten Auftritt in Köln. Der erste Auftritt in Köln entpuppte sich jedoch als große Pleite, denn der Präsident sagte uns als „Die 2 met dem pfffffffff“ an. Und wir waren bei dieser Veranstaltung die Pinkelnummer des Abends. Also mussten wir unser Konzept noch einmal komplett überdenken. Kurzfristig traten wir dann in selbstgeschneiderten Clownswesten und –hosen von Franks Frau Vera auf. Na ja, so richtig doll war das dann aber auch noch nicht....

 

 „De Huusmeister vom Bundesdaach“

Uns fiel auf, dass wir uns im bisherigen Outfit nie so recht wohl fühlten. Außerdem konnten wir manche Pointen nicht so rüber bringen, wie wir das gerne hätten. So fand sich dann rasch der neue Name „De Huusmeister vom Bundesdaach“. Die Sakkos blieben ab sofort (hurra !!) im Schrank und wurden durch Kittel ersetzt. Ergänzt wurde der Kittel noch um eine Hausmeister-Mütze und da fühlten wir uns schon viel besser. Außerdem können wir in diesem "Outfit" manche politische Pointe etwas „würziger“ gestalten konnten. Dann lernten wir bei einer Veranstaltung in Königswinter Jakob Mieseler kennen, der Kontakte nach Köln und zwar nach Hürth hatte. Dort stellten wir uns erstmalig 1994 als „De Huusmeister vom Bundesdaach“ vor. Darüber erfolgte dann später ein Kontakt zum Literarischen Komitee im Festkomitee Kölner Karneval, wo wir von dem gesamten Team über vier Jahre heftig „in die Mangel“ genommen wurden. Rückblickend müssen wir jedoch sagen, dass wir gerade Herrn Wolfgang Nagel und Herrn Dieter Kaspers sehr dankbar für diese „Lehrjahre“ sind; da haben wir einiges an Erfahrungen sammeln dürfen. Wir nahmen erfolgreich an den Vorstellabenden teil. Und so nach und nach stellen wir fest, dass sich unser „Verzäll“ wachsender Beliebtheit erfreut. Seit dem Jahr 2000 sind wir dann der KAJUJA in Köln beigetreten. Ebenfalls sind wir bereits seit 1999 Mitglieder der Vereinigung Bonner Karnevalisten (VBK). Gerade durch diese Mitgliedschaften konnten wir uns in unserer Type weiter entwickeln, wobei wir unser Publikum immer wieder mit neuen verrückten Kopfbedeckungen verblüffen.....

      

Wir haben inzwischen festgestellt, dass wir mit unserem (oftmals anspruchsvollen) Vortrag hervorragend in die karnevalistische Landschaft passen. Mit gelegentlicher Kritik wissen wir inzwischen ganz gut umzugehen:

Die stetig steigende Auftrittszahl und die Resonanz auf unsere Auftritte sprechen für sich und machen uns viel Freude. Intelligente kritische Töne gehören doch auf jede Karnevalssitzung.....



Copyright(c) 06/2003 by "De Huusmeister vom Bundesdaach". Alle Rechte vorbehalten.